Vereinsmitglieder

Zurzeit sind wir sind 26 engagierte Landwirte und Unternehmer - Tendenz steigend! - aus dem Flaachtal und Umgebung mit unterschiedlichen Betrieben, von der Viehhaltung über den Reb- und Spargelanbau bis zum Ackerbau. Mit unseren Betrieben decken wir die wichtigsten Betriebs- und Nutzungstypen im Flaachtal beispielhaft ab. Der Klimawandel ist uns ein echtes Anliegen, stellen wir doch die allmählichen Veränderungen auf unseren Betrieben selber täglich fest. Deshalb leisten wir jetzt einen praktikablen Beitrag zum Klimaschutz. Indem wir im Flaachtal aufzeigen, wie klimafreundliche Produktion und Wirtschaftlichkeit miteinander einhergehen, geben wir für jede Landwirtin und jeden Landwirt ein Beispiel, wie sie für ihre Betriebe eine passende Strategie zur Reduktion von Treibhausgasen wählen und umsetzen können. Mit den Erfahrungen wollen wir einen Beitrag für eine klimafreundliche, zukunftsfähige Landwirtschaft leisten, zum Nutzen der gesamten Gesellschaft.
Toni Meier, Flaach
Der Betrieb wird auf Biolandbau umgestellt und mit reduzierter Bodenbearbeitung und hohem Kunstwiesenanteil geführt. Wenn möglich wird auf den Pflug verzichtet. Die Parzellen bekommen regelmässig Kompost.
www.a-p-d.ch
Hanspeter Breiter, Flaach
Zusammen mit Toni Meier ist der Aufbau einer Betriebsgemeinschaft geplant. Dazu wird der Betrieb ebenfalls auf Bioanbau umgestellt. Bereits seit 1996 werden die Ackerflächen mit einer reduzierten Bodenbearbeitung (Direkt- und Mulchsaat) bewirtschaftet.
www.a-p-d.ch
Arthur Bachofner, Berg a. Irchel
Die Mutterkuhhaltung auf dem Hof Eigental erfolgt gemäss dem BTS- und RAUS-Programm und ist mit Natura-Veal- und Natura-Beef-Zertifikaten versehen. Mit der Lage am Weinwanderweg “Worrenberg” und einem eigenen Degustationslokal werden auf dem Hof verschiedene Anlässe und Degustationen veranstaltet, Gruppen bewirtet und Weine direkt verkauft.
www.hof-eigental.ch
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Heiner Kindhauser, Dorf
Der Betrieb wird nach dem IP-Suisse-Reglement geführt. Kelterung und Abfüllung erfolgen im eigenen Betrieb. Die Vermarktung der Weine (ausser aus der Lohnkelterung) findet in Eigenregie statt. Alle organischen Abfälle (Traubentrester und Kämme) bleiben auf dem Betrieb.
www.schloss-goldenberg.ch
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Marco Brandenberger, Buch a. Irchel
Der Hof wird in einer ÖLN-Gemeinschaft mit einem Partnerbetrieb bewirtschaftet. Sämtliches Getreide ist IP-Suisse zertifiziert. Auf den Pflug wird grösstenteils verzichtet, für Mais und Zuckerrüben konsequent die Mulchsaat angewendet, damit möglichst wenig Wasser und Nährstoffe verloren gehen und die Bodenerosion verringert wird. Durch den grossen Viehbestand werden die meisten Kulturen mit Hofdüngern gedüngt. Seit 2 Jahren wird 90 % der Gülle mit einem Schleppschlauch bodenschonend und emissionsarm ausgebracht. Sämtliche Tiere werden in modernen Freilaufställen gehalten, die den neuesten Tierschutzvorschriften entsprechen. Das benötigte Grundfutter wird selber produziert. Der Anteil der ökologischen Ausgleichsflächen beträgt ca. 24 %, womit ein grosser Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere geboten wird.
green-services.ch
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Markus u. Stefan Weilenmann, Buch a. Irchel
Die Schwerpunkte des Betriebes bilden die Munimast, der Ackerbau und die Pensionspferde. Hinzu kommen verschiedene Lohnarbeiten (Mähdreschen, Mais ernten, Kartoffeln setzen und lesen). Muni und Pferde werden gemäss dem BTS- und RAUS-Programm gehalten. Die Fleischprodukte sind mit dem M7-Label versehen. Weiter wird der Hof durch Ziegen, Hunde, Katzen, Hasen u.v.m. bis hin zu den Fischen im eigenen Teich belebt.
www.sandwies.ch
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Jakob Holderegger-Balmer, Dorf
Schwerpunkt auf dem Hof bilden die Betriebszweige Tierhaltung und Milchwirtschaft mit 52 Milchkühen bzw. total 61 GVE. Entsprechend gross ist mit 27.5 ha die Wiesenfläche. Hinzu kommen der Ackerbau mit 17.5 ha sowie der Obstbau mit 175 Hochstämmern.
Fredy Saller, Volken
Das Getreide wird auf dem Betrieb nach den IP-Suisse-Richtlinien angebaut und die Tiere nach dem Qualitätsstandard von Swiss Quality Beef mit einem geringeren Schlachtgewicht (bis max. 280 kg) sowie hohen Anforderungen betreffend Ausmastgrad und Fleischigkeit geschlachtet. Um die Methan-Emissionen aus der Tierhaltung gering zu halten, sind auf dem Hof geschlossene Güllebehälter vorhanden. Wo immer möglich wird auf das Pflügen zu Gunsten einer reduzierten Bodenbearbeitung verzichtet.
www.greenteam-volken.ch
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Kurt Gisler, Flaach
Eine extensive Bewirtschaftung ist fester Bestandteil des Betriebskonzepts. Die Bodenbearbeitung wurde gegenüber der konventionellen Bewirtschaftung um ca. 50 % reduziert. Wo möglich wird auf den Pflug verzichtet. Weizen und Gerste werden als umweltschonendes Extensogetreide angebaut.
Ueli Ritzmann, Volken
Der Betrieb ist ein vielseitiger 11.75 ha Ackerbaubetrieb mit Getreide, Raps, Kartoffeln, Zuckerrüben, Naturwiese mit 34 Hochstamm-Feldobstbäumen, Blauburgunder Reben und 4 ha Wald. Als zweites Standbein betreibe ich eine Landmaschinen-Werkstatt mit Verkauf und 2 LKW für Schüttgut, Baumaterialien und Baumaschinentransporte.
Paul Wegmann Volken
Auf dem Betrieb werden Weizen, Gerste, Sonnenblumen, Zuckerrüben und Mais angebaut. Seit Jahren wird nach Möglichkeit auf den Pflug verzichtet (Direktsaat und Mulchsaat). Auch werden die Parzellen regelmässig mit Kompost aus der Region versorgt.
Heinz Fritschi, Hettlingen
Wir bewirtschaften einen Familienbetrieb mit 23.5 ha LN, 20 Mutterkühen, 1 Stier, 4 Rinder und 21 Kälber. Wir produzieren Natura Beef, das Futter für die Tiere sowie Hackfrüchte und Mais. Ebenso bewirtschaften wir extensive Ausgleichsflächen. Als Nebenerwerb erstelle ich Buchhaltungen vor allem für Landwirtschaftsbetriebe und Steuererklärungen.
www.hft-treuhand.ch
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Regina Frey und Romy Paschold, Berg a. Irchel
Der Schwerpunkt des Bungerthofs (7 ha-Betrieb; seit 1996 bio/Knospe-zertifiziert) liegt auf den Ostfriesischen Milchschafen. Daneben nehmen Kräuter, Hochstammobst und Beeren einen wichtigen Platz ein. Hofprodukte: Frisch-, Weissschimmel-und Hartkäse, Lammfleisch frisch, Jungschaf-Mostbröckli und -Landjäger, div. Tees, Konfitüren, Essig, Sirup, Kräuter- und Blütensalze, Pesto etc. Nebst der Produktion ist uns wichtig, mit verschiedenen praktischen Kursangeboten Kindern, Jugendlichen und Familien die Landwirtschaft näher zu bringen.
www. bungerthof.ch
 
Urs Wegmann, Hünikon
Unser Schwerpunkt ist die Milchproduktion für die Wyland Chäsi in Henggart (www.wylandchaesi.ch). Weitere  Betriebszweige sind Milchproduktion, Nachzucht (Kälber bis zum Alter von 4 Monaten, dann externe Aufzucht), Ackerbau. Wir bearbeiten 40 Hektaren und haben 83 Kuhplätze sowie 24 Kälberplätze. Wir versuchen, möglichst viel Grundfutter selber zu produzieren. Für die Düngung setzen wir vorwiegend die Hofdünger ein. Die Gülle für die Ausbringung auf das Grünland wird separiert. Fast aller Hofdünger wird mit dem Schleppschlauch ausgebracht oder eingearbeitet. Wir bewirtschaften den Betrieb nach den ÖLN-Richtlinien. Die Kühe halten wir nach BTS und RAUS. Seit einiger Zeit züchten wir natürlich hornlose Tieren und halten einen immer grösseren Anteil von hornlosen Kühen.
www.fuchsbuel.ch

 

Jucker Farm AG, Spargelhof Rafz
Der Spargelhof Rafz gehört zur Jucker Farm AG und bildet mit dem Hof «Im Rüedi» in Freienstein eine ÖLN Gemeinschaft Typ A. Die Schwerpunkte sind die Kürbis-, Spargel und Beerenproduktion sowie die Bewirtschaftung von Acker- und Grünland. Im Rüedi werden Weideschweine und Natura Beef Rinder produziert und in den Hofläden von Jucker Farm verkauft. Ebenfalls werden Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Bauernhof angeboten. In der ÖLN Gemeinschaft werden gesamthaft rund 80 ha bewirtschaftet. Der Spargelhof als Produktions- und Vermarktungsbetrieb ist Swissgap und ÖLN zertifiziert. Der Verkauf der Kürbisse, Spargeln und Beeren läuft über die eigenen Hofläden, regionale Gastronomie, Detailhändler und Grossverteiler. Alle Höfe der Jucker Farm besitzen je einen Hofladen mit einem breiten Sortiment an hofeigenen, hofverarbeiteten und regionalen Produkten. Selberpflücken und das Erleben von Natur und Landwirtschaft stehen auf den Erlebnisbauernhöfen im Vordergrund.
www.juckerfarm.ch
 


Gerber BIO Greens, Betrieb Flaach
Gerber Bio Greens AG produziert diverse Bio-Frisch- und Lagergemüse und Salate für den Grosshandel. Die rund 20 ha Anbaufläche im Flaachtal werden als Betriebszweig vom Stammbetrieb in Fehraltorf geführt, wo auch die Jungpflanzen und das Gewächshausgemüse wachsen. Seit 20 Jahren wird nach den Richtlinien von Bio Suisse gearbeitet. Eine sorgfältige Bodenbearbeitung sowie die organische Düngung und Gründüngung sind relevante Bestandteile unserer Arbeit.
www.gerber.ch

 

Manuela und Markus Ganz, Gräslikon
Wir bewirtschaften unseren Betrieb in Gräslikon seit 23 Jahren bioorganisch nach den Richtlinien von Biosuisse. Er umfasst cirka 22 ha LN mit Schwerpunkt Lagergemüse (Karotten, Randen, Zwiebeln) und verschiedenen Getreidesorten. Die Tierhaltung besteht aus Aufzuchtrindern, Mutterkühen und Bio-Weidebeef. Die Tiere werden ausschliesslich mit Weidegras, Heu und Grassilage gefüttert.
Zudem betreiben wir eine Solaranlage für Warmwasser und Heizung und eine Fotovoltaikanlage zur Stromerzeugung.
Severin Keller - Götz, Uhwiesen
Der Betrieb wird mit einem Partnerbetrieb in einer ÖLN-Gemeinschaft und gleichzeitig in einer Betriebszweiggemeinschaft (Milchproduktion) mit ca. 100 GVE geführt. Wir bauen Kartoffeln (Saatgut 160 a, Industrie 600 a), Getreide (Saatgut), Zuckerrüben (99 to), Raps (13 to), Mais und Kunstwiese (Futter) an.
Zum Betrieb gehören noch 11 Pferdeboxen sowie ca. 600 a Wald.  

Florian Gut, Rudolfingen und Desibach
Wir sind ein viehloser Acker- und Weinbaubetrieb mit Standort in Rudolfingen und Desibach. Hauptkulturen auf unserem 39 ha Betrieb sind Kartoffeln, Zuckerrüben, Raps und Saatgetreide. Wir nutzen wo möglich Hofdünger von Nachbarbetrieben, sowie Biogasgülle für unsere Kulturen. Gründüngungen haben einen hohen Stellenwert und für die Bodenbearbeitung setzen wir hauptsächlich den Grubber ein. Unsere 33 ha Privatwald am Kohlfirst und Irchel sind für den Betrieb auch ein wirtschaftlich wichtiges Standbein. Wir produzieren ofenfertiges Brennholz für Privatkunden und wollen 2017 auch den Standort in Desibach CO2-neutral beheizen und dank innovativer Holzgastechnik zudem Strom für cirka 140 Haushalte produzieren. www.brennholz24.ch

 

Familie Gutknecht, Buch a. Irchel
Unser Hof ist ein traditioneller Familienbetrieb mit  Milchwirtschaft  und Ackerbau. Er wird nach ÖLN, BTS und RAUS bewirtschaftet. Durch die arrondierten Flächen um den Hof achten wir auf einen hohen Weideanteil in der Grundfutterration. Gedüngt wird hauptsächlich mit hofeigener Gülle, die mit dem Schleppschlauch emissionsarm und bodenschonend ausgebracht wird. Das Getreide wird nach IP-Suisse-Richtlinien produziert und der Pflug wird im kompletten Ackerbau reduziert eingesetzt. 
Familie Burri-Schneider, Oberembrach
Wir bewirtschaften unseren Familienbetrieb von rund 30 ha mit einem Lernenden. Der Schwerpunkt ist die Milchwirtschaft mit eigener Aufzucht. Der Ackerbau ist ein Ausgleich zur Futterproduktion (Brotgetreide, Futtergetreide und Mischkulturen). In der Futterproduktion erledigen wir für Berufskollegen Lohnarbeiten vom Grasmähen bis zum Einbringen. Wir versuchen, möglichst viel Grundfutter selber zu produzieren. Seit 1994 betreiben wir mit zwei Berufskollegen eine Feldrand-Kompostierung.
Boris Brandenberger, Flaach
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Betriebsgemeinschaft Bachmann & Schläpfer, Flaach
Unsere Schwerpunkte sind die Milchproduktion mit eigener Aufzucht sowie Kartoffelbau und Futterproduktion. Unsere Betriebsgemeinschaft erfüllt den Ökologischen Leistungsausweis (ÖLN). Wir halten 75 Milchkühe und betreiben Aufzucht. Von den 65 ha Landwirtschaftlicher Nutzfläche nutzen wir 48 ha Ackerbaulich für den Anbau von Weizen, Gerste, Kartoffeln, Zuckerrüben, Silomais, Raps und Kunstwiesen. Unsere Arbeitskräfte sind die Betriebsleiter Ernst Bachmann und Philipp Schläpfer, Lernender/ Lernende und als Teilzeitbeschäftigte unsere Ehefrauen, (Gross)eltern und Kinder.
Dank der Betriebsgemeinschaft nutzen wir verschiedene Synergien. Wir Betriebsleiter können uns spezialisieren und wir erreichen eine bessere Auslastung des Maschinenparks. Dadurch können wir wirtschaftlicher arbeiten und uns gegenseitig vertreten.
www.wydhof.ch

Jürg und Regula Beglinger, Andelfingen
Der Betriebsschwerpunkt unseres Familienbetriebes liegt bei der Milchproduktion. Die 50 Milchkühe werden im Laufstall gehalten und haben im Sommerhalbjahr Weidegang auf unseren Naturwiesen (BTS und RAUS-Programm).
Daneben haben wir auch Ackerfläche, worauf vorwiegend Grundfutter für unsere Kühe produziert wird. Die anfallende Gülle wird mittels Schleppschlauch auf die Flächen ausgebracht.
Auf dem Scheunendach erzeugt eine Photovoltaikanlage von ca. 1100 m2 Strom für cirka 40 Haushalte, welcher ins Stromnetz eingespeist wird.

Martin Huber, Aesch
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